Chronik


1. Januar 1933

Im Jahr 1933 entschlossen sich 8 Musiker, aus dem ca. 500 Einwohner großen Dorf, einen Musikverein zu gründen.
Nachdem der Ausbruch des zweiten Weltkrieges die ersten musikalischen Früchte aus der Gründungszeit bald wieder zunichte machte, mussten die Heimgekehrten wieder von vorne beginnen. Schon 1947 setzten 4 Neumitglieder zusammen mit einigen Gründungsmitgliedern das ursprüngliche Vorhaben fort. Die Leitung übernahm von 1948 bis 1949 Hauptlehrer Funk. 1950 wurde der damalige Bürgermeister Traub zum Vorstand gewählt. Erst durch die Namensgebung im Jahre 1952 in „Musikverein Lyra Unterstadion“ war die Vereinsgründung endgültig abgeschlossen.
Bürgermeister Martin Gerner wurde zum neuen Vorstand, Hans Braig zum Kassier, Josef Schilling zum Schriftführer und Erich Schneider zum Vereinsboten gewählt. Neben den aktiven waren auch passive Mitglieder vorgesehen.

In den folgenden Jahren wurden umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Erfolgreich nahm man an den Kreismusikfesten teil. Schon 1952 konnte die Note gut-sehr gut, ein Jahr später die Note sehr gut erreicht werden. 1954 war durch eine Altmetallsammlung und der Aufnahme eines Darlehen die Anschaffung von Uniformen möglich.

1. Januar 2017

Eine weitere Entscheidung hatten die Aktiven 1958 in geheimer Wahl getroffen. Nach dem Weggang von Fritz Popp wählten sie aus ihren eigenen Reihen Matthias Hipper zum neuen Dirigenten.

1. Januar 2016
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Zum 25-jährigen Jubiläum gelang es schließlich, das 11. Kreismusikfest im Jahr 1960 nach Unterstadion zu hohlen. Das Fest stand unter der Schirmherrschaft von Graf Zdenko von Schönborn, der auch die neue Vereinsfahne gestiftet hatte.

1. Januar 2015
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Neben den zunehmenden Erfolgen bei Wertungsspielen hatte die Kapelle in der folgenden Zeit einen deutlichen Zuwachs an Musikern bekommen. Schon ab 1962 wurde erfolgreich in der Oberstufe gespielt.

1. Januar 1933
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Ab 1960 trat unter Leitung von Kurt Hipper eine Jugendkapelle mit in Erscheinung, die sich ebenfalls an vielen Wettspielen beteiligte.
Traditionskonzerte an Ostern und Weihnachten wurden obligatorisch. Traditionell wurden auch die kirchlichen Umrahmungen bei Weißen Sonntagen, Fronleichnamsprozessionen, bei Festgottesdiensten und Gedenkfeiern. Im kulturellen Leben der Gemeinde ist der Musikverein nun nicht mehr wegzudenken.

1. Januar 1933
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Um das äußere Erscheinungsbild der Musikkapelle zu verschönern, wurde 1967 der Kauf von neuen Trachten-Uniformen beschossen.

1. Januar 1933
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Nachdem die Oberstufe beherrscht wurde, war der Einstieg in die damalige „Kunststufe“ im Jahr 1970 unumgänglich. Der erste Auftritt in der höchsten Stufe war besonders imposant. Beim Bezirksmusikfest in Ravensburg erreichte man in der Kunststufe mit 117 Punkten einen 1. Rang mit Auszeichnung.
Diese Leistungen konnten auch in den folgenden Jahren an den Kreis- und Bezirksmusikfesten wiederholt werden.

1. Januar 1933
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Nachhaltige Wirkung hatte diese Wertungsspielerfahrung auch bei den Oster- und Weihnachtskonzerten, die bis heute (seit 1975 in Oberstadion als Dreikönigskonzert) bis weit hinaus ins Kreisgebiet Beachtung finden.
Weiterhin trägt der Musikverein seit 1975 sein eigenes Herbst- bzw. Weinfest mit Metzelsuppe in der Mehrzweckhalle in Oberstadion aus.
Neben den Aktiven steigerte auch die Jugendkapelle ihre musikalische Leistung. Beim Kreismusikfest in Oggelsbeuren im Jahr 1977 trat die Jugendkapelle erstmals in der Oberstufe auf und erreicht auf Anhieb einen 1. Rang.

1. Januar 1933
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Im Jahr 1978 fand in Unterstadion zum zweiten mal ein Kreismusikfest statt. 21 Musikkapellen, darunter auch die Jugendkapelle, beteiligten sich daran.
Eine zusätzliche Belastung war in diesem Jahr die Errichtung des Musikerheims.

1. Januar 1933
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Die Jugendkapelle hatte sich in den folgenden Jahren zu einem eigenständigen Orchester entwickelt, so dass sie sich 1983 zum Wertungsspiel in der Höchststufe wagte. Mit dem Selbstwahlstück „Fugato for Band“ erreichten sie beim Kreismusikfest in Munderkingen bei diesem ersten Anlauf sofort einen 1. Rang mit Belobigung.
Nach dieser exzellenten Leistung durch eine Jugendkapelle legte nun Kurt Hipper, am musikalischen Höhepunkt seiner Karriere angekommen, sein Amt nieder und verließ den Verein zusammen mit mehreren Jungmusikern. Herbert Hipper übernahm nun die Jugendleitung einer neu formierten Jugendgruppe.

1. Januar 1933
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Im Jahr 1984 konnte Kreisverbandsvorsitzender Schubert beim alljährlichen Osterkonzert, bei dem in diesem Jahr der Unterstadioner Kirchenchor mitwirkte, eine hohe Auszeichnung vornehmen. Für 50 Jahre aktives Musizieren und 25 Jahre Dirigententätigkeit erhielt Matthias Hipper den Bundesbrief mit Goldener Ehrennadel. Ein halbes Jahrhundert lang hatte sich Matthias Hipper in den Dienst der Volksmusik gestellt. Seine vorbildhafte Dirigententätigkeit ließ ihn weit über die Kreisgrenzen hinaus bewundern.

1. Januar 1933
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1985 fand aus Anlass des 50-jährigen Vereinsjubiläums das 11. Kreismusik in Unterstadion statt.

1. Januar 1933
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Altershalber legt Ehrendirigent Matthias Hipper 1989 seinen Dirigentenstab nach genau 30 Jahren nieder. Sein Nachfolger wird sein Sohn Herbert Hipper. Auch unter der neuen Leitung nehmen die Aktiven erfolgreich in der Höchststufe an den Wertungsspielen teil. Beispielweise 1989 mit einem 1. Rang mit Auszeichnung. Neuer Jugendleiter wurde Klaus Fiederer. Ebenfalls wurde in diesem Jahr zum ersten mal die heute traditionelle Dorfhockete in Unterstadion veranstaltet.

1. Januar 1933
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1994 wurde das 60-jährige Vereinsjubiläum anlässlich des 24. Kreismusikfestes im Alb-Donau-Kreis gefeiert. Bereits zum 4. mal wurde ein Kreismusikfest in Unterstadion / Oberstadion durchgeführt.

1. Januar 1933
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In den Jahren 2001/2002 wurde in Unterstadion ein Gemeindezentrum unter tatkräftiger Mitarbeit des Musikvereins errichtet. Der Lohn dafür war ein neues Musikerheim, welches sich im Erdgeschoss des Gebäudes befindet.
2005 konnten Hans Baur und Josef Matheußer für 60 Jahre aktives Musizieren geehrt werden.
2007 wurde der „Förderverein des Musikvereins Lyra Unterstadion“ gegründet.

1. Januar 1933
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Im Jahr 2008 fand aus Anlass des 75-jährigen Vereinsjubiläums das 37. Kreismusikfest des Blasmusikverbandes Ulm/Alb-Donau in Unterstadion statt. Ebenfalls konnte in 2008 das Jubiläum 50 Jahre Jugendkapelle Unterstadion gefeiert werden.
2012 wurde Josef Fischbach zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

1. Januar 1933
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Im Jahr 2017 ging mit der Stabübergabe der aktiven Kapelle von Herbert Hipper an Klaus Fiderer eine weitere Ära zu Ende. Verdientermaßen wurde er in diesem Zug zum Ehrendirigent ernannt. Philipp Betz ist seitdem Stabführer der Jugendkapelle.